Hypnose Seminare Berlin

Fragen rund um unsere Hypnose-Ausbildung

 

 

Kann jeder Hypnose lernen?

Gibt es bei der Hypnose-Ausbildung Voraussetzungen?  

Was ist Hypnose? Wie funktioniert Hypnose? Wie kann man Hypnose lernen? 

Was macht eine gute Ausbildung in Hypnosetechniken aus?  

Wofür kann ich eine Hypnose - Ausbildung nutzen? 

Bei einer guten Hypnose - Ausbildung, mit welchen Kosten muss ich da rechnen?  

 

Kann jeder Hypnose lernen?

 

Ja, bei uns kann grundsätzlich jede/r Hypnose erlernen. Auch wenn unsere Hypnoseausbildung sich im Schwerpunkt an therapeutisch Arbeitende (z.B. Heilpraktiker*innen, Psychotherapeut*inn*en, Psychologische Berater*innen, Coaches) richtet, darf sich -bis auf einige Kontraindikationen für Hypnose- daher jede/r angesprochen und eingeladen fühlen.

 

 

Gibt es bei der Hypnose-Ausbildung Voraussetzungen?

 

Zum Reinschnupper in das Thema Hypnose kannst Du im Einsteiger-Seminar „Einführung in die Hypnose“ ohne Vorkenntnisse oder eine therapeutische Ausbildung bei Steffen erste Erfahrungen in der Wirkungsweise von Hypnose, hypnotischer Sprache, Suggestionen oder einer Hypnose-Induktion sammeln.

 

Wer Hypnose erlernen will, kann bei Steffen im Einsteiger-Seminar „Basisausbildung Hypnose“ eine gute und solide Grundausbildung in der modernen Hypnose nach Milton Erickson nutzen. Zwischen den zwei Wochenenden bleibt Zeit, um in Kleingruppen zu üben, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anzuwenden und zu festigen sowie Erfahrungen zu sammeln.

 

Im Einsteiger-Seminar „Blitzhypnose“ lernst Du bei Thoralf spezielle Techniken schneller und effektiver Induktionstechniken. Blitzhypnose lernen -als medizinische Hypnose- bedeutet für uns ein Werkzeug, Klient*inn*en im Bedarfsfall schnell in den Trancezustand zu führen.

 

Für das Fortgeschrittenen-Seminar „Hypnose bei Ängsten und Phobien“ bei Steffen und das blockweise Fortgeschrittenen-Seminar FlyWay® mit Angela sind die Basisausbildung Hypnose oder eine vergleichbare Ausbildung sowie Praxiserfahrungen Voraussetzung. Im Hypnoseseminar zu Ängsten und Phobien werden Techniken vermittelt, die ein Hypnosetherapeut (w/m) im Rahmen einer Hypnosetherapie (Hypnotherapie) nutzen kann.

 

 

zurück zum Anfang

Was ist Hypnose? Wie funktioniert Hypnose? Wie kann man Hypnose lernen?

 

Hypnotisieren bedeutet, jemanden durch Induktionstechniken und durch hypnotische Sprache in einen Entspannungszustand (Trance) zu versetzen. Die Tiefe der Trance kann dabei unterschiedlich sein und reicht von einer leichten Trance bis hin zu Tieftrancezuständen (Tiefenentspannung). Ähnlich wie bei Tagträumen oder in ein Buch vertieften Situationen ist die Aufmerksamkeit des Hypnotisanden (jemand der in Trance geht) sehr fokussiert und damit eingeschränkt. So bekommt jemand, der gedankenversunken im Zug sitzt, vielleicht nicht mit, wenn ein weiterer Fahrgast ein- oder aussteigt. Im engeren Sinne ist Hypnose also nicht der (umgangssprachliche) Zustand (=Trance), sondern der Prozess, der dort hinführt.

 

Ähnlich wie beim Meditieren werden auch in einem Trancezustand andere Arreale unseres Gehirns aktiviert. Das ist durch moderne bildgebende Verfahren belegt. In diesem entspannten Zustand können tiefere Bewusstseinsebenen (Unterbewusstsein) genutzt werden, um durch Hypnosetherapie z.B. Ängste, Phobien, innere Blockaden, belastende Erlebnisse zu bewältigen. Suggestionen sind wie kleine (Arbeits)Aufträge, Anregungen, Veränderungsanreize an des Unterbewusstsein. In der Hypnose werden gerne Bilder, Symbole, Analogien, Geschichten oder Metaphern verwendet, dass das Unbewusste eher auf Bilder, Emotionen und symbolisch vergleichende Sprache anspricht. Hypnotisieren lernen heißt, zu verstehen, dass es für unserer Gehirn nahezu gleich ist, ob wir uns etwas intensiv vorstellen (uns daran erinnern) oder es tatsächlich (real) erleben. Hypnose in der Therapie kann Klient*inn*en helfen, z.B. Kindheitserlebnisse zu verarbeiten, Trauerarbeit zu leisten oder (psychische) Verletzungen zu heilen.

 

Ein Hypnose - Seminar beinhaltet für uns 3 wesentliche Bestandteile:

· die Vermittlung von Wissen und Theorie

· Demonstrationen der Technik durch unsere praxiserfahrenen Trainer

· praktisches Üben in Kleingruppen (Hypnotisand*in, Hypnotiseur*in, Beobachter*in)

 

Wie bei allen Ausbildungen gilt: Wer Erfolge erreichen will, muss praktisch üben, üben, üben.

 

zurück zum Anfang

Was macht eine gute Ausbildung in Hypnosetechniken aus?

 

Eine professionelle Hypnose - Ausbildung sollte unseres Erachtens mit einer Grundausbildung beginnen und dann mit Spezialausbildungen weiterführen. Erfahrene Trainer*innen, die selbst praktisch arbeiten und Tipps und Tricks aus der Praxis einbringen können, machen theoretisches Wissen anschaulicher. In Übungsgruppen zu lernen, versetzt Dich in die Lage, selbst Trance - Erfahrungen zumachen, hypnotische Sprachmuster und Suggestion zu lernen und als Beobachter*in von Erfahrungen anderer zu profitieren.

 

Letztlich gibt es einen (für uns) entscheidenden Faktor: Du sollst Dich in der Gruppe und bei den Trainer*innen wohl und gut aufgehoben fühlen.

 

 

zurück zum Anfang

Wofür kann ich eine Hypnose - Ausbildung nutzen?

 

Die Techniken, die wir im Rahmen der Hypnose - Ausbildung vermitteln, kannst Du nutzen, um damit Selbsthypnose zu lernen und anzuwenden und andere in die Entspannung zu führen (z.B. Hypnosetherapie). Wenn Du therapeutisch arbeitest, ist eine medizinische Hypnose - Ausbildung eine flexible und wirkungsvolle Ergänzung des Methoden-Werkzeugkoffers.

 

Themen, bei denen Hypnose häufig zum Einsatz kommt sind beispielsweise:

 

· Abnehmen durch Hypnose - Hypnose kann Menschen beim Abnehmen unterstützen. Eine Visualisierung des erreichten Erfolgs als Ziel kann eine starke Motivation sein, so dass Klient*inn*en Abnehmen mit Hypnose leichter fällt. Besonders für die Ernährungsumstellung und die vielen Gewohnheitssituationen ist eine tragfähige Motivation, um durchzuhalten, da eine Gewichtsreduzierung nicht geradlinig verläuft.

 

· Rauchentwöhnung durch Hypnose - auch bei der Raucherentwöhnung unterstützt Hypnose Klient*inn*en durch positive Suggestionen, eine starke Motivation und ein erstrebenswertes Zukunftsbild dabei, rauchfrei zu werden. Endlich Nichtraucher zu sein, ist für viele Menschen befreiend. Dabei geht es neben dem finanziellen und gesundheitlichen Aspekt auch um die Frage der Freiheit in Entscheidungen und Verhalten. Die Nikotin - Sucht ist nur ein Punkt. In vielen Situationen ist die Zigarette zur Gewohnheit und vermeintlichem Hilfsmittel geworden. Hier gilt es, neue zweckdienlichere, alternative Verhaltensweise zu finden. Nichtrauer /in zu sein bedeutet auch, eine Gruppenzugehzu verlieren. Wenn jemand rauchfrei wird, betrifft das für gewöhnlich nicht nur sie/ihn selbst, sondern auch Personen im direkten Umfeld.

 

· Angstfrei durch Hypnose - Da Angst (Anspannung) und Entspannung (Trance) nicht gleichzeitig bestehen können, ist es Klient*inn*en in der Hypnotherapie möglich, ihre Ängste / Phobien auf eine neue Art kennenzulernen und zu verarbeiten. Steffen hat sich in seiner Praxis auf diese Themen spezialisiert. Klient*inn*en, die Angst oder Panik überwinden wollen, bringen meist eine hohe Eigenmotivation mit.

 

· Hypnostherapie bei psychosomatischen Erkrankungen - Körper und Psyche beinflussen sich gegenseitig. Wenn die körperliche oder psychische Verfassung (z.B. durch Stress) geschwächt wird, können psychosomatische Symptome auftreten. Hypnose kann den Ursachen für das Ungleichgewicht auf den Grund gehen und zur Heilung beitragen. Angela behandelt dieses Thema in Block 3 von Flyway®.

 

 

zurück zum Anfang

Hypnose - Ausbildung in Berlin - welche Kosten kommen auf mich zu?

 

Eine gute Hypnose - Ausbildung ist eine wertvolle Investition und muss dennoch nicht teuer sein. Eine professionelle Hypnosetherapie - Ausbildung bereichert Deine therapeutischen Möglichkeiten. Entspannungsverfahren, wie die Erickson - Hypnose, können in vielen Fällen eingesetzt werden. Unsere aktuellen Konditionen findest Du hier.

 

 

zurück zum Anfang

Kontraindikationen

 

Wir gehen therapeutisch verantwortungsvoll mit Hypnose um und vermitteln diese Ethik auch an die Teilnehmer*innen unserer Hypnoseausbildung.

 

Unter welchen Umständen wir nicht ausbilden und wann eine Hypnose nicht (oder nur mit ärztlicher Zustimmung) angewendet werden sollte:

 

Grundsätzlich Personen,

· die nicht hypnotisiert werden möchten

· die Angst davor/Vorbehalte haben, hypnotisiert zu werden (z.B. Glaubenskonflikte)

· die nicht vertrauen können oder wollen

 

sowie bei

· psychotischen Erkrankungen (Manie, schizophrener Schub), Paranoia, insbesondere akute Psychose

· Einnahme von Psychopharmaka

· Suchterkrankungen (Alkohol, Drogen, Medikamente)

· Anfallserkrankungen (z.B. Epilepsie),

· Asthma, Thrombose

· Schwangerschaft (emotional, frühe Wehen)

· Herzerkrankungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall

· Erkrankungen des zentralen Nervensystems

· einigen Fällen von Depression

· ADS / ADHS

· Borderline-Störung und narzisstische Persönlichkeitsstörung

· akutem Trauma

· Suizidalität

 

· geistiger Behinderung / Einschränkung, Demenz

 

 

zurück zum Anfang